Reden tut man viel im Kampf gegen Spielmanipulationen, doch wann folgen Taten?
Der ewige Kampf gegen Spielmanipulationen und Wettbetrügereien im Sport scheint niemals zu Ende zu gehen. Verschiedene Organisationen bemühen sich vermehrt erfolgreiche Maßnahmen zur erfolgreichen Bekämpfung der Verbrechen zu finden. So zum Beispiel auch die FIFA, wobei man sich in diesem Fall machmal fragen muss, ob den Worten hier irgendwann auch einmal Taten folgen werden.
Aktuellstes Beispiel hierfür ist eine Hotline, die die FIFA zum 1. Februar einführen wollte, für Zeugen von Spiel- und Wettbetrügereien. Angedacht war die Einrichtung einer Hotline für jegliche Hinweise, die mit Verbrechen dieser Art zu tun haben. Darüber hinaus sollte es auch eine Möglichkeit geben, derartige Informationen per E-Mail melden zu können. Im Grunde keine schlechte Idee, doch aus administrativen Gründen musste da Projekt vorerst verschoben werden, wie die FIFA nun mitteilte.
Selbstverständlich kommt die Frage auf, was genau an der Einrichtung einer Hotline so schwer sein soll. Vielleicht wollte man ein Treffen abwarten, dass heute im Hauptquartier des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) stattfindet, bei dem über Vorschläge zur Bekämpfung von illegalen Spielmanipulationen im Sport diskutiert wird. An dem Treffen teilnehmen werden Repräsentanten des Sports, Gesetzeshüter sowie Vertreter aus der Glücksspielbranche. Der Hauptfokus wird auf den Vorschlägen liegen, die drei Arbeitsgruppen, die im vergangenen Juni gegründet wurden, erarbeitet haben.
Wir dürfen gespannt sein, ob sich die Offiziellen auf Maßnahmen zur Bekämpfung von Spielmanipulationen einigen können. Es scheint als wolle man vor allem in Bezug auf die Olympischen Spiele in London diesen Sommer sowie die Fußball Europameisterschaft im Juni in Polen und der Ukraine ein deutliches Zeichen setzen.









