Gewerblich Casinos auf dem Vormarsch

Online CasinoEine neue Studie von Global Betting and Gaming Consultants (GBGC) deutet darauf hin, dass im Jahr 2012 die gewerblichen Casinos weltweit mehr Einnahmen verbuchen werden, als die Lotterien.

In der aktuellen Version des Global Gambling Reports heißt es, dass die Einnahmen, die weltweit durch Glücksspiele gemacht wurden im Jahr 2011 bei $ 419 Milliarden lagen. Der Glücksspielbranche wird ein jährliches Wachstum von 5,6% prognostiziert, was die Branche im Jahr 2014 $ 500 Milliarden schwer machen wird.

Während sich im vergangenen Jahr die Lotterien mit 28,4 % Anteil an den Gesamteinnahmen der Glücksspielindustrie als die Top-Einnahmequelle erwiesen haben, steuerten gewerbliche Casino in 2011 bereits 27,7% zu den Gesamteinnahmen bei. Glaubt man den Fachleuten von GBGC, dann werden die Casinos in den kommenden Jahren langsam aber sicher die Top-Position übernehmen.

Ihre Aussage stützen sie indem sie auf die zahlreichen Casinos hinweisen, die derzeit in Asien gebaut werden mit deren Eröffnung in den kommenden Jahren gerechnet werden kann. Darüber hinaus rechnet man auch damit, dass die integrierten Ressorts in Singapur in den kommenden Jahren mehr abwerfen werden, da sich diese erst in ihrem zweiten Betriebsjahr befinden.

Natürlich wird auch die wirtschaftliche Situation der einzelnen Länder bestimmen, wie es mit der Glücksspielindustrie weitergeht. Erleidet Chinas Wirtschaft zum Beispiel eine Bruchlandung, dann wird es natürlich schwierig sein, die Wachtumsraten, die in den vergangenen Monaten zum Beispiel in Macau, dem Glücksspielmekka überhaupt, zu beobachten waren, beizubehalten. Aber auch auf andere Gebiete muss geachtet werden. Erholen sich die USA vor der Wirtschaftskrise, dann kann man damit rechnen, dass die Einnahmen im Glücksspielbereich dort wieder steigen. Hingegen kann die Eurokrise in Europa einen negativen Einfluss auf die Glücksspielbranche haben.

In der Studie wird auch erwähnt, dass die Daten auf einen Wachstum im interaktiven Gaming Sektor hinweisen, der von 2010 auf 2011 um 0,4% auf 8,4% gestiegen ist.