Europaweites Bietverfahren für Spielhallen in Schleswig-Holstein ist beendet
Immer wieder liest man in den Nachrichten von der ein oder anderen Spielbank über deren Zukunft entschieden werden muss. Das ist auch in Schenefeld der Fall, wo ein Casino steht, dass der Stadt jedes Jahr aufs Neue Steuergelder in sechsstelliger Höhe einbringt. Das Schenefelder Casino wurde zum Verkauf angeboten und bis zum vergangenen Donnerstag konnten Interessenten ihre Gebote abgeben. Es stand diesen dabei offen, ein Gebot für ein Gesamtpaket abzugeben, dass das Casino Schenefeld sowie vier weitere zum Verkauf stehenden Casinos in Schleswig-Holstein umfasst, oder eben nur für einen einzelnen Standort.
Potentielle Bewerber könnten aus ganz Europa kommen, da es sich um ein europaweites Bietverfahren handelte. Doch darüber, welche Unternehmen sich für die Casinos interessieren, wurden bisher noch keine Informationen bekannt gegeben. Dieser Schritt soll nach Angaben der Kieler Regierung in der kommenden Woche erfolgen und zwar nach einem Gespräch mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Berlin, die mit der Überprüfung der Bewerbungen beauftragt wurde.
Hingegen meldete sich die Bürgermeisterin Schenefelds, Christiane Küchenhof von der SPD, zum Thema zu Wort und spricht sich eindeutig für den Erhalt des Standorts Schenefeld aus, vor allem aus finanziellen Gründen. Sie hofft darauf, dass der Standort im neuen Spielbankengesetz verankert wird, dass wenn alles nach Plan verläuft im März in Kraft treten soll.
Doch neben den Steuereinnahmen geht es auch um den Erhalt von 84 Arbeitsplätzen, die im Zuge einer Privatisierung in jedem Fall gesichert werden sollen. Auch wenn der Ertrag in 2011 mit € 7,167 Millionen in 2011 im Vergleich zu € 7,982 Millionen in 2010 zurückgegangen ist, scheint der Spielbetrieb in einer der größten Spielhallen in Deutschland noch immer Rege zu sein.
Wir sind gespannt, wie es mit den Spielhallen in Schleswig-Holstein weitergeht und halten Sie diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden.









