Besitzer von "Number One" Spielhallen muss sich vor Gericht verantworten
Schwere Vorwürfe werden gegen die Plauener Spielhallen-Kette "Number One" beziehungsweise deren Besitzer Uwe S. erhoben. Offenbar hat das Unternehmen etwa € 2 Millionen Schulden beim Staat, weil es Steuern hinterzogen hat. Der Besitzer Uwe S. soll gleichzeitig etwa € 1,4 Millionen mit dem Betrieb von illegalen Spielautomaten eingenommen haben.
Die Steuerhinterziehung soll sich in den 6 Jahren zwischen 2001 und 2007 zugezogen haben. Offensichtlich sind dem Finanzamt regelmäßig gefälschte Steuerbescheide zugekommen. Der Schaden in diesem Bereich soll sich auf etwa € 2 Millionen beziehen. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet ganz klar Steurehinterziehung und zwar im besonders schweren Fall.
Die zweite Anklage lautet unerlaubtes gewerbsmäßiges Glücksspiel, denn offensichtlich hat Uwe S. gemeinsam mit dem Technikleiter von "Number One", Kay R., illegal Spielautomaten betrieben haben. Im Zeitraum zwischen 2006 und 2008 sollen an diesen etwas € 1,4 Millionen eingespielt worden sein. Deshalb muss sich auch Kay R. vor Gericht verantworten. Gleichzeitig wird ihm Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen.
Bisher haben sich die Angeklagten noch nicht zu Wort gemeldet. Lediglich der Anwalt von Uwe S. sagte, dass es sich in Bezug auf die Steuerschulden lediglich um Schätzungen des Finanzamts handeln würde. Die Summe sei nicht korrekt.
Wir sind gespannt wie es in dem Fall weitergeht. Vor allem ist fraglich, was mit den 18 "Number One" Spielotheken geschieht, die Uwe S. in Plauen, Zwickau und Delitzsch besitzt.









